Jitsi + Etherpad + Whiteboard = Meetzi

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Eine große Herausforderung in digitalen Bildungsformaten ist das zweigleisige Arbeiten. Während die audiovisuelle Kommunikation über ein Videokonferenztool stattfindet, werden Inhalte parallel in einem Browser bearbeitet.

In diese Kerbe schlägt nun der kostenfreie Dienst Meetzi, der die Open-Source Anwendungen Jitsi-Meet, Etherpad und Whiteboard in eine Oberfläche gepackt hat und sein Angebot über deutsche Server anbietet. Bis zu 30 Personen sollen somit über eine Oberfläche per Videokonferenz kommunizieren und kollaborativ an Texten und Whiteboards arbeiten können.

Ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung, vor allem für den Bildungsbereich, in dem es seitens der Anwendungsgestaltung dringend um den Abbau von Hürden und Barrieren gehen sollte. Die ersten Tests mit Meetzi verliefen äußerst zufriedenstellend, allerdings finde ich die Gruppengröße von 30 Personen sehr ambitioniert. Wie bei anderen Jitsi Konferenzen gab es bereits bei kleineren Gruppen starke Einbußen in der Videoqualität.

Mein Fazit: Ein wichtiger und guter Weg in die richtige Richtung, allerdings eher etwas für kleine Gruppen und Teams. Für größere Gruppen ab 20 – 30 Personen (bis 500) führt für meine Arbeit noch kein Weg an Zoom und dem zweigleisigen Arbeiten im Browser vorbei.

Ein Kommentar

  1. Damit wäre Meetzi eine Alternative für BigBlueButton, das über geteilte Notizen und eine weiße Folie, auf der man Schreiben kann, ja ähnliche Funktionalität zumindest in diesen zwei Bereichen bietet.
    Vielen Dank für diesen Hinweis!

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