Miro – Der digitale Moderationskoffer mit Flipchart, Metaplankartenwand und Whiteboard

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Sehr gerne arbeiten wir in unseren digitalen Bildungsveranstaltungen mit dem für Bildungseinrichtungen kostenlosen Tool Miro, eine Kombination aus digitaler Moderationskoffer, Flipchart, Metaplankartenwand und Whiteboard. Einer der vielen großen Vorteile bei diesem Dienst ist, dass Boards für die Teilnehmer*innen per Link mit einem Bearbeitungsrecht freigegeben werden können, ohne dass sich jemand irgendwo anmelden oder registrieren muß.

In einem kurzen Video zeigen wir daher die Grundfunktionen von Miro, um die aktuellen und künftigen Teilnehmer*innen unserer Kurse im Vorfeld mit dem Tool vertraut zu machen. Kennen Sie vergleichbare Tools und Dienste? Wir freuen uns über Ergänzungen und Rückmeldungen in den Kommentaren.

3 Kommentare

  1. Recht begeistert verfolge ich seit einer Weile Ihren Blog und erhalt eimmer wieder Anregungen für meinen Unterricht. Bei “Miro” wurde es mir dann aber doch etwas zuviel – zuviel an “Mitlesern”, zu wenig an Datenschutz! Ich habe die Seite über Webbkoll analysiert – und die Zahl der Third-Party-Anfragen (64!) und Cookies (36) ist doch etwas extrem, so dass ich dieses Tool hier auf keinen Fall guten Gewissens im Unterricht einsetzen kann! Ein Hinweis auf fragwürdigen datenschutz bei derartigen Tools wäre toll!

    1. Liebe Kathi
      Erst einmal vielen Dank für deinen kritischen Kommentar. Datenschutz ist ein überaus wichtiges Thema, allerdings denke ich, dass wir in diesem Fall etwas differenzierter nachschauen müssen, bevor von einem fragwürdigem Datenschutz die Rede sein kann. Die Anzahl der Cookies und der Third Party Anfragen (Tracker) hat erst einmal nichts mit DSGVO Konformität zu tun. Allein unsere Tageszeitung (allgemeine-zeitung.de) verfügt über 124 Cookies und 360 Third Party Anfragen auf ihrere Website. Diese Tracker lassen sich problemlos mit der integrierten Do not Track Funktion in den üblichen Browsern sowie Addons wie uBlock Origin oder DuckDuckGo Privacy Essentials abwehren. Aber du hast recht, vielleicht ist dieser Punkt noch mal eine separate Erwähnung in den kommenden Veranstaltungen wert, ich werde das auf jeden Fall mit aufnehmen.

      Viel entscheidender für unsere Arbeit ist die DSGVO Konformität, der Serverstandort innerhalb von Europa sowie der Aspekt, dass Teilnehmerinnen sich für eine aktive Teilhabe nirgends mit ihren Daten registrieren oder anmelden müssen. Letztendlich ist es auf der inhaltlichen Ebene auch immer die Frage, welche Daten in dem Bord veröffentlicht werden. Hier würde ich auch eher abraten, mit sensiblen Daten zu arbeiten. Terminabfragen, Themensammlungen oder Brainstorming gehört meiner Meinung nach aber nicht dazu.

  2. Na ja, Miro ist DSGVO konform, hat die Server in Europa stehen und einen Datenschutz-Zuständigen in Den Haag. Das ist mehr als viele andere Dienste: https://miro.com/legal/privacy-policy/

    Gegen die Tracker helfen Browser-Addons, auch können Cookies deaktiviert werden. Daher würde ich jetzt nicht so weit gehen und von einem fragwürdigen Datenschutz reden.

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